Hyäne

Hyäne

Hyäne, ein Raubthier, zum Hundegeschlechte gehörig, hat vierzehige Füße, ein ungeheures Gebiß, womit es die stärksten Knochen zermalmt, und eine stachlige Zunge. Sie ist röthlich-grau, doch auch gelb, gestreift und weißlich von Farbe. Als eines der gefräßigsten Raubthiere vereint sie Kraft mit Muth und greift selbst den Löwen mit Glück an. Sie ist sehr gefräßig, lebt vorzüglich von Aas und scharrt die Leichen in den Begräbnißstätten aus. Nur gereizt und von Hunger gefoltert wird sie dem Menschen gefährlich. Sie wohnt in Asien und Afrika, und wird am häufigsten in Abessinien, der Berberei und am Kap angetroffen. Die Hyänen gehen meistens des Nachts auf Raub aus, und Versuche haben gelehrt, daß sie bei Tage weder Menschen, noch Thiere angreifen. Man hat Hyänen gezähmt, die so folgsam waren wie Hunde. Vor dem Feuergewehr erschrecken sie nicht, aber bei Tage verlieren sie den Muth. Ihr Geheul hat Aehnlichkeit mit der Menschenstimme, und die Kapbewohner behaupten von ihnen, daß sie andere Thierstimmen nachahmen können und auf diese Art Lämmer, Kälber, Ziegen etc. herbeilocken.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Hyäne — Hyäne,die:⇨Wucherer Hyäne 1.→Xanthippe 2.→Halsabschneider …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • Hyäne — »katzenartiges Raubtier (Afrikas und Asiens)«: Der Name stammt aus lat. hyaena, das seinerseits aus griech. hýaina entlehnt ist. Schon in ahd. Zeit ist ijēna bezeugt, wofür im Mhd. verdeutlichend »hientier« und später »hienna« steht. – Griech.… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Hyäne — (Hyaena Briss.), Gattung der Fleischfresser od. der reißenden Raubsäugethiere; Füße vierzehig, sechs Schneidezähne (oben u. unten), kegelförmige Eckzähne, oben fünf, unten vier stumpfe, dicke Backzähne, der obere große Reißzahn mit Höckern, der… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Hyäne — (Hyaena Briss.), Raubtiergattung aus der Familie der Hyänen (Hyaenidae), Zehengänger mit gedrungenem Leib, von der Schulter nach dem Kreuz hin stark abfallendem, mähnenartig behaartem Rücken, dickem Halse, starkem Kopf, kurzer, kräftiger Schnauze …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Hyäne — (Hyaena), Gattg. der Raubtiere, den Übergang zwischen Katzen und Hunden bildend, mit kurzem, dickem Kopf mit abgesetzter Schnauze, Hinterbeine kürzer als die Vorderbeine, daher der Rücken abschüssig. Vorn gewöhnlich vier, hinten stets vier Zehen …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Hyäne — (Hyaena), Gattung Raubsäugethiere, den Hunden ähnlich, aber unterschieden davon durch den abschüssigen Rücken, die 4zehigen Vorderfüße u. die Drüsentasche unter dem Schwanze, auch fehlt im Unterkiefer der Höckerzahn. Vorherrschend nächtl. Thiere …   Herders Conversations-Lexikon

  • Hyäne — Sf std. exot. (11. Jh.), ahd. (h)ijēna dann wieder fnhd. hienna, hientier Entlehnung. Entlehnt aus l. hyaena, dieses aus gr. hýaina (der Form nach von dem Wort für Schwein abgeleitet, doch ist das Benennungsmotiv unklar vielleicht wegen des… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Hyäne — Hyänen Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta) Systematik Überklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata) …   Deutsch Wikipedia

  • Hyäne — Hy|ä|ne [hy̆ ɛ:nə], die; , n: einem Hund ähnliches Tier mit borstiger Rückenmähne und buschigem Schwanz, das sich überwiegend von Aas ernährt und nachts auf Beute ausgeht: eine gefleckte Hyäne fraß den Kadaver. * * * Hy|ä|ne 〈f. 19〉 1. 〈Zool.〉… …   Universal-Lexikon

  • Hyäne — die Hyäne, n (Aufbaustufe) in Afrika lebendes Raubtier, das einem Hund ähnlich sieht und sich von Aas ernährt Beispiel: Die Hyänen machten den Aasgeiern die Beute streitig …   Extremes Deutsch

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